German Hydrogen

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GermanHy

Um die Abhängigkeit von endlichen Energieressourcen und deren Preissteigerung zu verringern und die Emission von Treibhausgasen und anderen Luftschadstoffen zu reduzieren, gilt Wasserstoff als einer der Energieträger der Zukunft. Er ist vielfältig produzierbar, vergleichsweise gut speicherbar und bei der Umwandlung in Nutzenergie (z. B. in Brennstoffzellen) nahezu emissionsfrei. Insbesondere für den besonders stark von fossilem Öl abhängigen Bereich der kraftfahrzeuggestützten individuellen Mobilität wird Wasserstoff daher mittel- und langfristig als Alternativkraftstoff angesehen.

Das Projekt GermanHy beschäftigt sich mit der zentralen Leitfrage "Woher kommt der Wasserstoff?" in Bezug auf die zeitliche Entwicklung, die Mengenpotenziale und die Wirtschaftlichkeit. Annahme ist, dass Wasserstoff mittelfristig hauptsächlich im Verkehrssektor zum Einsatz kommt. Die Metastudie GermanHy entwickelt im Projektverlauf Empfehlungen für eine Wasserstoff-Roadmap für Deutschland. Zwischen- und Endergebnisse werden über die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW) mit einem erweiterten Expertenkreis und zentralen Akteuren aus Industrie, Wissenschaft und Politik abgestimmt. GermanHy kann daher eine Basis für Förderaktivitäten im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) bilden.

 

GermanHy-Abschlussbericht veröffentlicht

Der GermanHy-Abschlussbericht wurde freigegeben und veröffentlicht. Das Dokument finden Sie hier zum Download:

  1. GermanHy – Studie zur Frage „Woher kommt der Wasserstoff in Deutschland bis 2050?“

  

GermanHy-Abschlussveranstaltung am 26.06.08 in Berlin

Am 26. Juni 2008 fand im BMVBS die Präsentation der Endergebnisse von GermanHy statt. (Bilder der Veranstaltung finden Sie hier).

Hier finden sie die Präsentationen der Referenten:

  1. Das Gesamtenergiesystem heute und in Zukunft (Stephan Kohler, Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena))
  2. Warum Wasserstoff und woher kommt er? (Prof. Dr. Ulrich Bünger, Ludwig-Bölkow-Systemtechnik, LBST)
  3. Where Will the Hydrogen in Germany Come from by 2050? (englisch version)
  4. Angebot und Nachfrage in unterschiedlichen Szenariowelten mit hoher Wasserstoffpenetration  (Dr. Manfred Fischedick, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie, WI)
  5. Der Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur und seine Auswirkungen (Prof. Dr.  Martin Wietschel, Fraunhofer Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung, FhG-ISI)
  6. Empfehlungen für eine Wasserstoff-Roadmap und weiterer Untersuchungsbedarf (Prof. Dr. Ulrich Bünger, Ludwig Bölkow-Systemtechnik, LBST)
  7. Implikationen für das Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (Dr. Klaus Bonhoff, NOW)

  

Weitere Informationen

Weitere Informationen finden Sie unter:

  1. - Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) www.dena.de
  2. - Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung: www.bmvbs.de
  3. - NOW-GmbH: www.now-gmbh.de

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